Im Handwerk ist die Nachfolgefrage oft härter, weil ein Betrieb häufig stark an die Person des Inhabers gebunden ist (Meisterwissen, Kundenstamm, Baustellensteuerung, Kalkulation, Personalführung).
Der Zentralverband des Deutschen Handwerks hat im Rahmen einer Sonderumfrage und in einem Bericht zur Betriebsnachfolge u. a. darauf hingewiesen, dass bereits beinahe jeder vierte Betriebsinhaber im Handwerk über 60 Jahre alt ist und dass in den kommenden fünf Jahren bei bis zu 125.000 Handwerksbetrieben eine Übergabe anstehen dürfte. [3]
Für Bayern hilft ein Blick auf die Struktur:
Der Bayerische Handwerkstag nennt für 2023 rund 211.656 Handwerksbetriebe in Bayern (mit 954.400 tätigen Personen und 63.024 Auszubildenden). [4]